06.12.2019 Windhoek

Was für ein Nikolaus. Alle sagen uns ja immer wieder, man darf auf keinen Fall seine Schuhe auf dem Boden stehen lassen wegen Spinnen und Skorpionen (das sind natürlich Infos, die Abenteurer wie wir nicht zusätzlich brauchen. Aber viele sorgen sich ja um uns). Weil heute Nikolaus war und Mike fürchtete, dass ihm Bernd eine Gemeinheit oder Liebenswürdigkeit in den Schuh hatte schmuggeln können, klatschte er sie wie wild unzählige Male gegeneinander. Und siehe da, Frau Nikolausspinne schlüpfte aus dem rechten Schuh ?.

Das Frühstück war herrschaftlich. Wir fühlten uns aber (leider) erneut wie große reiche weiße Reisende, die von freundlichen Sklaven der weißen Gastgeber bedient werden. Der Umgang mit uns Gästen ist super devot und schüchtern… Die Kommunikation findet nicht statt. Alle Angebote werden irgendwie abgewürgt. Als wäre es nicht erlaubt… Das war wieder ganz schrecklich… Auch waren keine weißen Gastgeber da, als wir von den Schwarzen bedient wurden…

Aber das Frühstück war mega lecker und dem Übernachtungspreis angemessen.

Sonst regnete es den ganzen Tag durch. Ein Segen für uns zu sehen, wie sich leere Stauseen langsam wieder füllen und wie die Felder schwer mit riesigen Pfützen belegt sind.

Unser männlicher weißer Gastgeber kam zur Verabschiedung kurz in Büro, wo seine Mutter oder Tante uns grad beriet. Er hatte ein Gewehr in der Hand. Ich frug spaßig, was er geschossen hätte und hoffte auf eine ebenso spaßige Antwort etwa in Form von „Elefant“ oder „Rhino“. Es kam aber nur ein kurzes, abgehaktes „a cow“. Obwohl der Regen endlich da ist, sterben die Viecher auf den weiden weiter. Jeden Tag. Durch die Regenkälte sind sie unglaublich gestresst, was viele dahinrafft. Das Gras beginnt erst 7 Tage nach dem Regen zu wachsen, damit es gefressen werden kann. Traurig.

Unsere Aufgabe war es, unser Essen bei einer lokalen Charity abzugeben, damit es die Hyänen der Autovermietung nicht bekommen. Auf Google Maps haben wir das „Home of good Hope“ gefunden. Das war unser Ziel. Die Straßen wurden immer schlechter. Ebenso das Straßenbild. Die Häuser immer ärmer. Ganz offensichtlich war das Zuhause der guten Hoffnung mitten im Slum. Eine Wellblechhütte zwischen vielen. Der Boden war Schlamm. Auch drinnen. Und es rich nach Hühnerkot. Aussteigen war hier schon eine Besonderheit… Ein höflicher schwarzer zeigte uns höflich den Weg zum Zuhause der Hoffnung. Drei argwöhnisch grimmige schwarze holten den Adjutanten der Wellblechhütte. Der Chef sei grad nicht da.

Dieser klärte uns über die Geschichte des Camps auf und erzählte, wie sie hier mit einfachsten Mitteln täglich 800 kleine Kinderschnäbel stopften. Die ganze Sache wird von Spenden finanziert vorwiegend Holländer und Kanadier überweisen Geld an den lokalen Supermarkt. Wenn damit ein Paket essen bezahlt ist, wird es abgeholt und verkocht und in die Schnäbel gesteckt. Langsam kamen auch die ersten kleinen Kinderlein gucken, was denn passiert. Alle friedlich und distanziert. Unser Adjutant sagte uns, dass er uns schon Minuten vorher hat kommen sehen und vermutete, dass wir seinen Platz suchen würden. Ein großes Auto mit weißen Campingfreunden fällt hier auf wie ein bunter Hund. Wir hätten auch gut auf einem lila Elefanten einreiten können mit Kapelle vorne dran und einer Lasershow, die groß „ausrauben!“ in den Himmel strahlt. Zum Glück sind wir furchtlos und wehrhaft wir kleine Oryx-Antilopen. Das Auto wurde ausgeräumt. Es kam eine große Kiste zusammen. Der Adjutant und wir waren sehr zufrieden.

Auf dem Weg zum Campingplatz fuhren wir über die Kreuzung Hans-Dietrich-Genscher-Straße/Mahatma-Ghandi-Straße. Wir fanden das jedenfalls sehr beachtlich!

Das Camp ist echt geil. Wir schlafen in ejnem bereits errichteten Zelt mit Betten drin. Es gibt keine Beschwerden. Es ist sehr schön eingerichtet. Uns gefällts.

Wer in Windhoek schläft, muss bei Joey’s Beer House essen. So auch wir. Es war nett und lecker. Drinnen eingerichtet bissl wie Karls Erdebeerhof. Das Camp liegt 400 Meter entfernt. Wir liefen. Vor Einbruch der Dunkelheit (das muss eine afrikanische Sicherheitszäsur sein). Waren wir wieder im sicheren, stromzaunbewehrten Camp.

Wir haben alles gesehen:Alles ist klatschnass:

Lizzy Lizzard wohnte mit in unserer Luxuslodge:Bereit für das opulente Frühstück:Chilllen im Camp:Chilliges Camp:Die teure Lodge. Hier waren wir am liebsten eingezogen:Joey’s Beer House:Frühstück:Lodge:Camp:Joey’s Essen:Dritter Tag Dauerregen:Bissl wir in Szimpla Kert:Das hat Joey für Bernd gekocht:Bad in der teuren Lodge. Warmes Wasser wäre super gewesen:Zelt von drinnen:Erklärung des tellers von Bernd nebst Mike:Camp in Windhoek. Gleich gibt es Frühstück (Buffet). Bernd hält sein Gewicht gut. Mike ist effektiver bei der Gewichtserhöhung. Aber zum Glück ist ja zuhause dann Weihnachten und wir essen kaum noch… Aber auch bei Bernd passt einiges rein:Niedlicher Hund in der Lodge:Warnung vor den Mombies:Bernd in der Lodge. Sehr beeindruckend:Blick vom Frühstück in den Regen:Rechts der Ofen ist aus Holz. Am liebsten würden wir den abbauen und bei uns im Garten heimlich wieder aufbauen:Fröhlichen Nikolaus:



3160 Lodge
580 Camp
550 Joey’s Beer Restaurant

04.12.2019 Maun, Rundflug, Kupplung

Unsere Chance! Aufstehen. Apotheke. Britz-Niederlassung (Autovermieter). Flughafen wegen gucken, ob wir morgen nicht nen Rundflug machen können. Das ganze genau so nur in rückwärtiger Reihenfolge. Der Schatten wirft sich vor die Ereignisse. Am Flughafen checkten wir mehrere Fluganbieter ab, ob nicht einer am Folgetag mit uns rundfliegen will. Keiner wollte. Keiner bot Flug. Kurz vor Aufgabe frugen uns aber zwei Studentinnen, ob wir zur Kostenoptimierung deren Flug beitreten wollten. Klar doch!! Danach ging alles sehr schnell und wir saßen schon im Flugzeug mit Ziel übers Okawango-Delta. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde dass das kein Highlight unserer Reise gewesen wäre. Es war wundervoll! Alle Tiere von oben. Toll!

Danach schnell zum Autovermieter. Die Kupplung ist durch. Das Angebot des großen Chefs lautete 1200 €, dann könnten wir auch mit einem anderen Auto weiterfahren… Die Baggage hat aber ihre Rechnung nicht mit Mike, Sohn eines Kfz-Mechaniker und gelernter Topjurist, gemacht. Wir haben 3,5 Stunden (!) hart verhandelt. Bernd hat sein traurigstes Gesicht aufgesetzt. Mike hat „guter Bulle, böser Bulle“ in einer Person gespielt. Außerdem hat er die AGBs auseinandergenommen. Überraschende Klausel. Eindeutig. Ferner ist so eine Kupplung ja nicht defekt, sondern nur verschlissen. Dem Mechaniker von Nissan in Maun (wir verneigen uns) haben wir erklären müssen, dass unsere Hochzeit nächstes Jahr nicht stattfinden kann, wenn wir die 1.200 Euro zahlen müssen. Obwohl Britz Stammkunde bei Nissan ist, hat am Ende in harter Verhandlung (es flogen wirklich die Fetzen) der Mechaniker dem Britzmann erklärt, dass es eher Verschleiß als Schaden ist. Die Dame am PC stimmte zu. Das war der Kipppunkt. Jetzt noch den Chef überzeugen. Der muss den Chef in Windhoek überzeugen. Am Ende ging alles gut und wir mussten nicht mal mit schlechter Bewertung drohen. Alle waren glücklich. Die Jungs waren froh, dass sie nicht weiter diskutieren mussten. Das auch sonst stark mangelbehaftete Auto konnten wir ohne weitere Montierung abgeben. Selbst die völlig verbogene Stoßstange war kein Problem (das Reserverad von unterm Auto war abgerissen und hat die Stoßstange hochgebogen)…

Wir waren unendlich glücklich und alle gratulierten uns, dass wir doch heiraten können ?

Abends tranken wir den teuersten Wein, den wir im Auto finden konnten:

Ich hab fast die ganze Arbeit übernehmen müssen:Überlebt! War gut! Hier müsst ihr selbst mal ranzoomen:Unsere Crew:Regen:Tiere:Kochen für drei:Nachtlager. Mehr im nächsten Beitrag…:Von hier oben sehen Elefanten aus wie Minielefanten:Straßenszene:Erste Anzeichen von Weihnachten:Unser Capitan:Froh über die erfolgreiche Landung:Er sagte, es sei heute sein erster Flug:Den Cider haben wir vom Camping-Chef geschenkt bekommen ?Rundflug 2250
Schaden wg Rad 400
Trinkgeld 200
Apotheke 70
Camping 200
Bier 40

05.12.2019 Rumfahren

Wir sind den ganzen Tag nur rumgefahren. Mit Schmackes! Und mit dem neuen Auto ?

Es gibt nichts zu berichten… Außer, dass wir offiziell zwei mal aus Botswana ausgereist sind. Die nette Grenzfrau hat uns nämlich einen Stempel von gestern reingedrückt. Der namibische penibel Grenzer hat es sofort gemerkt und moniert. Ab zurück nach Botswana, neuen Stempel holen. Sie unglaublich sorry und fragt uns, was so machen soll. Nuja. Noch nen richtigen Stempel daneben vllt., dachten wir. Hat sie gemacht. Namibia ist glücklich, der Pass ist nun aber falsch, da der falsche Stempel hätte entwertet werden müssen. Wir sind speziell.

Danach standen wir noch 1,5 Stunden an der Schlange zur Einfuhrgenehmigung des Autos (40€). Gesamtrumstehe an der Grenze 2 Stunden… Mike hatte fasst die Nerven verloren und vor Wut einen großen Pups in der Schalterhalle gelassen…

Wegen Wut und Wasserflucht (Wir sind Zeugen des Endes einer unglaublichen harten Dürre. Dafür regnet es aktuell fast durchgängig in richtigen echten Strömen) haben wir heute nach der Grenze eine Lodge gesucht und gefunden. Kann uns jemand Geld leihen? Die ist sackteuer… Aber wir essen ja daheim wieder nur Pappe… ?

Rückschau auf den gestrigen Abend. Wegen Ende der Dürre (FÜRCHTERLICH!!!) regnete es so viel wie die letzten Jahre zusammen nicht…. Es klatschte einfach in Massen runter… Es war wundervoll aber auch super schrecklich, denn ein Zelt baut sich so nicht auf. Im Regen kochten wir Nudeln in der Campingküche. Wir luden „K“, die Zeltwärterin ein. Diese verguß ihr Handy in der Küche. Wir beobhuteten es liebevoll. Wegen Wasser von oben schliefen wir dann einfach ein wenig in der Küche. Doom (Mückenschreck) hat die Küche sterilisiert. Wir legten uns zur Ruh. Um 1.00 Uhr (am) kam die Polizei, die mit der Security quatschen wollte. Ich gab ihnen Geleit. Um 2.00 Uhr (am) klingelte das Handy von K. Irgendwer wollte irgendwas. Ich konnte nicht liefern. Zwei weitere riefen an. Auch hier konnte ich nicht helfen. Ich stellte es lautlos. Wir nahmen den Anlass zum Anlass, das Zelt zu wechseln und ins Zelt zu wechseln. Auf dem Zeltplatz liefen jetzt irgendwie Haufen Frauen rum, die eincheckten… (2.30 Uhr). Wir parkten das Auto um, denn unten am sich füllenden Fluss (vorher war er leer) lief ein super lauter Generator. Nach bei a ufbau des Zeltes merkten wir, dass die Matratze da drin zu 50% mit Wasser durchtränkt war… An Schlaf war nicht zu denken… Eine Schande…

Das Bier in der Lodge hier kostet bestimmt 10 €…. Regen an der Grenze:Nasse Matratze:Schlaf in der Küche:Regen gestern Abend:Krasser ?:Krasse Kröte:Krasse Typen:Da sitzt se Mrs Frogger:Mit solchen Autos spielen die Kinder hier gern. Gefällt uns. Könnten wir auch brauchen:Krasser Megafüßer:Kröterich:Essen mit „K“:Quak:Typische Straßenszene (sucht die Tiere! Da denkste du bist in Karachi):
Wetter Wetter Wetter:Straßenstände:Waschtag:So siehts nach dem Regen aus:Straßenverkauf:Vorne Pfützen. Hinten Abschleppdienst:Krasse Wolken:Kurz vorm Zusammenbauen:Nicht unverdient:Irgendwann sind wir doch eingeschlafen:Fahnen- und Kupferhandel (beides geraten):Absolutes fototechnisches Highlight „Die Mittagsfrau“. Direkt neben der Hauptstraße in Maun:308 Maut
aktueller Standort

02.-04.12.2019 Moremi Bootsfahrt

Nuja… Moremi soll so das beste sein, was uns die Natur zu bieten hat. Daher haben wir 3 Nächte in Xakanaxa gebucht. Halt jeden Tag die Tümpel abfahren und auf Dr. Leopold und Dr. Gebhard hoffen… Nischt dergleichen… Die anderen Tiere hauen uns nicht mehr vom Hocker einzig der Löwe kurz vor der Bootsfahrt begeisterte uns noch. Und natürlich die Hippobande, die jede Nacht durchs Lager rammelt und Gras rupft.

Die Bootsfahrt war toll aber auch echt teuer. Wir wollen uns nicht beschweren.

Sind aber gestern trotzdem gleich nach der Bootsfahrt unten rechts aus dem Southgate wieder rausgefahren… Es waren keine weiteren Überraschungen zu erwarten… 44 € Camp und 25 € Eintritt Nationalpark verschenkt aber einen Tag gewonnen.

Außerdem macht unser Getriebe etwas dumm… Mike wollte daher dringend Hauptstraße erreichen.

Kurz vor Hauptstraße hat Mike den Luftdruck von 1,5 auf 2,2 erhöht. Dabei hat Bernd am Zelt gewerkelt, abgerutscht, riesige Schürfwunde am linken Unterarm… Tür super weh und ist in Afrika immer so eine Sache… Zum Glück hat Bern Betaisodona eingepackt. Mike wusste, dass das desinfizierend und antiseptisch wirkt. Also großflächig eingeschmiert. Heute kaufen wir ein paar Binden, damit wir die Wunde gut pflegen können.

Sonne kommt hoch. Es ist 5:14:

Paradies Pools. Nett aber wenig Getier:

In der Tasse ist Wein:

Giraffe auf dem Weg:

Bootsfahrt. Hier ist irgendwo ein ?:

Das war mal ein Hippo. Heute wohnt eine Eidechse drin:

Die Kette hat ihr der Bootsführer gebaut:

Ohne Kette und ohne Wunde:

Das Auto zerfällt langsam… Unterwegs hatten wir mal kurz angehalten und merkten beide einen Gasgeruch. Ums Auto gerannt und ohne Streichholz in der Hand nachgeschaut. Das war gut, denn die Gasflasche zischte. Die Straße hat den Kofferraum mal wieder neu geordnet und dabei die Gasflasche geöffnet… Der Griff ist auch schon ab:

An der Kante blieb der schöne Arm hängen:

Lodge wurde von der Frau Mama empfohlen:

Fachgerecht versorgt. Glücklicherweise haben wir dem Arzt oft über die Schulter geschaut und wussten genau was zu tun ist:

Steak von Mama empfohlen und für gut befunden:

Erstes mal Zivilisation seit 3 Tagen. Das erste mal Bar mit Musik und lachenden Menschen seit vielen Wochen (vor Namibia). Es ist erstaunlich, wie man das vermissen und dann wieder genießen kann:

Bootsfahrt:

Der Führer ist ein Sorbe. Anders können wir seine Fertigkeit beim Staken nicht erklären:

T-Bone Steak für 9 € Rumpsteak für 7 €:

So tolle Sachen könnt ihr zuhause aus den unter Naturschutz stehenden Seerosen bauen:

Löwe bequemt sich, den Weg zu räumen:

Im Moremi gibt es 4 Brücken. 1st Bridge war kaputt. Man konnte aber gut ausweichen. 2nd bridge war kaputt und kein Schild dran. Ausweichen war umständlich und super sandig (im Sand fahren ist super speziell… Und ich habe keine Freude mehr dran.). 4th bridge war gesperrt. Großer Umweg durch die Wallachei. 3rd bridge war offen aber eigentlich NICHT befahrbar. Die Balken, die die Fahrbahn bilden rutschen langsam alle rechts runter in den Fluss. Es bemüht sich aber niemand, die mal einfach wieder zurück zu schieben. Es wäre keine große Aufgabe und selbst ein armanputierter, legastenischer Archivar würde das ohne Mühe in kurzer Zeit schaffen. Aber hier wird es einfach nicht gemacht. Standardausrede „This is Africa.“ in ein paar Wochen kracht dann ein Auto in den Fluss und die Brücke wird gesperrt. Den Zeltplatz erreicht dann keiner mehr:

Happy ob des Schmuckes:

Gut geführtes Büro der Bootsleute mitten im Busch. Sie schlafen in Hütten dahinter. Sie sind immer 3 Monate im Busch, dann haben sie einen Monat frei bei ihrer Familie:

In der Mitte ist die Löwenblockade:

Giraffenblockade:

Gelber Vogel:

Garstige Kante:

Die Schmuckfertigung:

Wir genießen menschliche Gesellschaft vieler Fremder… „Was ist mit mir los?“ fragt sich Mike:

2nd Bridge offensichtlich kaputt aber nicht gesperrt… Wenn der Regen einsetzt, kann hier niemand mehr drüber und der Zeltplatz (100€ pro Nacht) ist nicht mehr besuchbar….:

Sonne geht auf 5:20 Uhr:

Hier haben wir uns am teuren Zeltplatz als Nichtkunden Internet erkämpft. Niemand darf es wissen. Das haben wir ihr versprochen. Also sagt es nicht weiter. Das Nili war zu lange im Netz:

Sonnenuntergang. Feuer hilft gegen wilde Tiere:

Paradies Pools:

Getränke 140

Bier 40

600 Bootsfahrt

100 Trinkgeld

120 Schlüsselanhänger

220 Camp

40 Bier

20 Trinkgeld

30.11.2019 Moremi

Wir fuhren vom überteuerten Savuti weiter Richtung Moremi.Zuerst wollten wir mit dem Camper auf einen Berg klettern. Dabei ist uns das Reserverad von unter dem Auto abgefallen und hat die hintere Stoßstange bis zur Unkenntlichkeit verbogen.Danach haben wir eine riesige Löwenfamilie mit Kindern an einem Wasserloch gesehen. Die Kinder sind sogar rumgelatscht.Unterwegs sahen wir noch zwei männliche Löwen direkt neben der Straße unter einem Busch. Kurz angehalten und fotografiert. Die Schwanzspitze des einen zuckte schon ein wenig. Als er dann andeutet losrennen zu wollen, fuhren wir schnell weiter. Adrenalin. Kein Mist!Die Camps in Botswana sind unglaublich teuer. Zu zweit zahlst du eigentlich immer 95 € pro Nacht. Dazu kommen dann immer noch mal 25 € Parkeintritt und du hast noch nichts gegessen und nicht getankt. Absoluter Oberhammer…Am Northgate haben wir daher mit dem super netten Portier (namens Rudi) die nächsten Tage so geplant, dass sie möglichst günstig werden. Er hat extra für uns versucht, die Chefin vom community Camp anzurufen, damit die ihren Chef in der Hauptstadt anruft, um zu fragen, ob er nicht einen günstigeren Preis macht. Das Community Camp kostet „nur“ 58 € für beide, was wenigstens noch im Plan liegt. Also kein Grund, den Locals unser europäisches Geld vorzuenthalten. Heute waren wir erst mal nicht im Park (wegen 25€) sondern sind gleich zu dem super netten und super geführten Community Camp außerhalb gefahren und haben Hippos aus nächster Nähe beobachtet und fotografiert (ca 100 Meter von unserem Camp und nach kurzer Fahrt 20 Meter vom Auto entfernt). Auf dem Campingplatz darfst du in der Nacht nicht zum Klo laufen, weil hier Leoparden, Löwen, Hippos, Wildhunde (die setzen keinen Todesbiss, sondern essen dich bei lebendigen Leibe) durchs nicht eingezäunt Camp laufen. Wir schliefen direkt neben dem Klo und verklemmten uns jede Exkursion… Jetzt ist es 5.00 Uhr. Bei euch ist es 4.00 Uhr. Ich werde mal Bernd wecken, damit wir schnell in den Park kommen, die 25 € auskosten.Sieht weit weg aus. Ist aber super Nähe:Landschaft:Vllt 20 Meter…:Nudeln mit Wurst ?:Eine der wenigen Brücken, die tatsächlich gefahrlos befahrbar waren:Da liegt es… Das Ende der Nahrungskette… Die nachfolgenden Bilder sind ggf doppelt ? Ohne Netz hakt alles… Abgefallener Reifen:Die haben wir versehentlich eingepackt, als wir Feuerholz kauften. Schwanz ist ab. Rest lebt noch:Landschaft:Frisch geduscht:

Fettscher Riemen:Ich war einmal eine ? :Super nahe:Löwenbande:Schnupp und die Nilis. Ist eigentlich nur für Instagram. Ich darfs aber auch hier nehmen:20 m:2 männliche Löwen 5 Meter entfernt. Beide auf Krawall:160 Landkarte
700 Eintritt

29.11.2019 Savuti

Weil unsere neuen südafrikanischen Freunde Alwyn und Leane so süß waren, sind wir ihrer Einladung zu ihrer Lodge gefolgt und haben uns die nächsten 7 Tage verplanen lassen. Wir wissen jetzt genau, wie wir nach Savuti und danach in den Moremi kommen. Es war ein witziger Abend. Wir haben viel gelacht. Aber wir hatten am Ende bei den unzähligen Stakkato-Informationen leider einen Knoten im Kopf… Danke euch zweien!! Unser Start in den Tag war ein Kampf. Ein Kampf mit der Versorgung. Es liegen viele Tage ohne Geschäfte, Internet und Tankstelle vor uns. Alles was wir brauchen müssen wir also vorher erledigen. Kein Netz, keine Kartenzahlung. Also erst mal Unmengen Bargeld besorgen…. War nicht einfach… Der erste Automat war leer. Zweiter und letzter Automat 5 Meter Schlange. Bernd schlug vor, schon mal in den Kaufmannsladen zu gehen, während ich die Penunsen klarmache. Nach 10 min war auch der Automat leer. Anders als der andere wird er aber wieder gefüllt. Es ist Black Friday. Die amerikanische Unkultur hält leider auch hier Einzug… Wer Geld ausgeben will, muss es aber auch erst mal abheben… Nach 30 Minuten am Automaten (Bernds Todesangst war vom Spar um die Ecke bis zum Geldausgabeschlitz zu riechen) war ich an der Reihe. Inflation ist wirklich etwas ganz schlimmes!!!… Eine Milch kostet hier umgerechnet 1,20€ und auch sonst ist im Supermarkt alles teurer als bei uns. Die kleinste Geldmenge, die dir der Automat gibt, sind 50 Pula (das entspricht etwa 4 Euro oder drei Packen Milch). Wenn du die größte Charge wählst, sieht das nicht besser aus, denn auch mit 200 Pula (17 Euro) kannst du nur 15 Milch kaufen. Das reicht nicht mal für den Wochenendeinkauf. Da wir einen unverschämt teuren Teil unserer Reise vor uns haben (Ausgaben lagen heute mit Essen, Benzin, Nationalpark und Campingplatz, also wirklich NICHTS abgefahrenes bei ca 250 €), bräuchten wir richtig viel Bargeld. Die manuelle Geldauswahl reicht bis 2000 Pula (170€). Wegen der vielen vielen Tage, die noch kommen, musste ich ein paar mal die maximale Menge abheben… Es war ein Trauerspiel… Traurig ist das ganze…Die Preise sind wirklich unglaublich unverschämt. Für den ranzigen Campingplatz in Savuti haben wir für eine einzige Nacht unverschämte 100 € bezahlt… Die sind ABSOLUT wahnsinnig!! So viel kostet in Litauen eine Nacht im 5 Sternehotel… Nun denkst du, dass du berechtigt bist, eine kleine Leistung für diese Unverschämtheit zu erwarten. Pustekuchen. Der Platz ist schäbig, es gibt keinen Strom und nicht mal einen Grillrost (was hier absoluter Standard ist, weil jeder grillt…). Hast du Steaks gekauft, bist du auf so ein Ding angewiesen, denn Gammelfleisch isst niemand gern… 100 €!! Aber: wir sind mitten im Nationalpark!! Zwischen unzähligen Elefanten und allerlei anderen Getier. Der nächste Ort ist ca. 80 km entfernt. Draußen grunzen irgendwelche Tiere. Bernd richtet es sich grad in seiner Schwitzhöhle ein… Wir haben ca. 32-35  Grad und es wird auch nicht mehr kälter diese Nacht… Wir sehnen uns wirklich nach Minusgraden!! Ich schlafe gleich. Das Bild kommt. Squirrel an Nationalpark-Theke:Irgendwie müssen wir so ein Steak warm kriegen: Geht:Die nerven mittlerweile:Die schlechteste Schlafi seit 3 Monaten für den höchsten Preis seit 3 Monaten:Da lang:Telefantenschar:Übelst seltene Kröte:Hier sieht man, wie schlecht die Liste ist… Die Klappe hinten zu öffnen ist immer wieder eine große Überraschung. Diesmal… Tisch ohne Schrauben, Gebäck weitflächig verteilt, Klappe vom Kühlschrank verschoben:Unsere Südafrikaner:Tank 405 = 41,1 l = 467 km = 8,8 l / 100 km
Lebensmittel 410
Getränke 222
Plan Park 160
Park 580
Camping 1120

01.12.2019 Khwai Community nach Xakanaka

Plangemäß haben wir gut geschlafen und danach Kaffee getrunken und Müsli gegessen. Camp war OK und billig.
Ab gings in dne Park. Eine Schleife links, dann eine Schleife rechts und ab simmer zum Xakanaka Camp. Gewählt, weil leistbar. Alle waren nett. Tiere waren selten. Laune ist gut.
Das einzige was so einen Urlaub trüben kann ist der Partner.Solche Partner haben wir aber nicht mitgenommen. Daher muss das Auto herhalten…
Mittlerweile bekomme ich den ersten Gang immer seltener rein. Das gleiche gilt für den Rückwärtsgang. Wir müssen nur noch 2-3 Tage im Park schaffen, dann lange Landstraße und Windhoek, Abgabe der Granate. Alles wird gut. Falls nicht, nehmen wir einfach irgend einen anderen Flieger. Auch das Xakanaka-Camp war angeblich ausgebucht… Es sind aber noch alle Campsites frei… Was für ein Schmarn.

Rings um uns ist wieder alles voller Tiere. Grad ist eine Horde Giraffen an uns vorbeigezogen. Recht lachen die Hippos Hohoho und wir warten noch auf die Büffel und Löwen. Mike wird aber gleich einschlafen. Schließlich ist es schon 19.30 (bei euch immerhin 18:30).Wir haben seit Tagen kein Netz. Wissen also auch nicht, was los ist. Falls Trump den Iran angreift, wissen wir das erst in 3 Tagen…Die ganzen Beiträge werden wir später sukzessive hochladen.

Bilder:

Suchbild!
Mitten auf dem Weg… Wir haben uns absolut an die ganzen Tiere gewöhnt… Elefanten, Zebras, Giraffen, Affen… Nix haut uns mehr vom Hocker… Fehlen nur Gepard und Leopard:Hier saßen Affen und haben Schlamm gegessen:Natur… Überall Natur…:
Ganz rechts ist Nicky. Das ist unsere Zeltplatzfrau und die Schwester von Rudi ??Das ist Rudi:
Hier wachsen alle möglichen Blumen… Hier die Feuerblume:Wenn keiner guckt, machen wir das auch früh am Morgen:Park 1160
Trinkgeld 60
Camp 1620
Souvenirs 380
Telefon 30