04.06.2022 Brauereiwanderung

Wusstet ihr, dass auf jeden Franken etwa drei Brauereien kommen? Und die wollten wir uns alle angucken. Mike hat sich als vorgreifliches Geburstagsgeschenk eine Bierwanderung von Bernd gewünscht. Bernd war einverstanden. Aber Mike musste es selbst planen. Nichts leichter als das. Doch seht selbst.

Der Start der Wanderung befand sich 150 km hinter unserem Startpunkt und noch hinter diesem Haus, das wir durchqueren mussten (mit der Christel).
Dann gab es erst mal gekauftes feines Frühstück.
Unsere Wanderung startete bei der Brauerei „Reh 🦌“ 🤓
Kein Ausschank. Kein Restaurant. Aber Flaschenbier.
Das tranken wir.
Auch im Startdorf befand sich die Brauerei Hölzlein, die uns ein Wegbier mitgab. Die ersten 5 Kilometer zum Nachbardorf waren also gesichert.
Und gleich hatten wir einen Schwipps. Der sollte sich sogar noch etwas ausdehnen…
Sängerdenkmal auffn Berg.
So hieß der Wanderweg. Keine Sorge, alle 13 haben wir nicht geschafft.
Wir waren übrigens am Pfingstsamstag quasi die einzigen Wandersleute. Oder um es mit dem witzigen DHL-Mann von unterwegs zu sagen „Der Säufer und sein Fahrer“. Die Bank bot keine gute Sicht. Daher ließen wir sie aus.

An der Stelle ein kurzer Hinweis. Mike hatte wegen der vielen Erlebnisse und der Fahrzeit leider keine Zeit, jede Nacht einen Bericht zu schreiben. Aktuelle 3 Berichte sind daher kumuliert. Einer ist schon unter dem hier drunter.

Laufenten sind super für die Motivation und gegen Nacktschnecken.
Mike sucht die Landschaft.
Mike hat die Landschaft gefunden.
Mike zeigt dem Komantschen die Landschaft.
Hier ist in 50ern eine Eiche gestorben, die mindestens 1000 Jahre alt gewesen sein soll.
Hier liegt sie und widersetzt sich schon ewig der Zersetzung.
Derweil frisst die Hornisse eine Libelle.
Nelken.
Brauerei Reis oder Reiss? Entweder hatten die einen Todesfall oder die sind einfach unmotiviert. Bier war aber lecker.
Wohl Griess. Die Brauerei selbst hatte zu. Aber die hatten noch nen Keller im Wald. Der hatte auf. Mike war voll begeistert. Bernd war am Boden zerstört, denn es gab nur kalte Küche.
Mike wars recht, denn so blieb mehr für ihn.
Bernd musste sich mit Klatschmohn begnügen.
Kultur gab’s offensichtlich auch noch.
Die Kultur durfte Mike aber nicht lange genießen, denn Bernd machte Druck, weil er Druck hatte.
An der Brauerei Knobloch konnten wir dann auch noch Bernd mit einem typischen lokalen Chilli mit Carne glücklich machen. Eigebtlich war der Tisch ab 17.00 Uhr reserviert. Da aber noch ein netter Bayer dran saß, genehmigten uns die Brauer eine 30-Minuten Pause. Da wir und der Bayer (den wir leider nach seinem Namen nicht frugten) uns aber unglaublich festgequatscht haben, mussten die berechtigen Tischbesitzer 15 Minuten warten bis wir fertig und der Bayer seine Haxe verspeist hatte.
Das ganze fand freilich in Schammelsdorf statt, das habt ihr sicher schon erraten.
Man haben wir uns super unterhalten! Eine tolle Erfahrung. Auch wenn es nicht so aussieht, hier trafen sich 3 linksgrünversifte Kapitalismuskritiker zur Planung des Umsturzes.
Danach verschwamm alles ein wenig.
Die Blinde schleichte.
Die andere Blinde sah plötzlich alles doppelt.
Aber wir hatten noch 10 km vor uns (insgesamt 24, aber keine Höhenmeter).
Plötzlich entdeckten wir unser Interesse an der Natur.
Und an der Kultur.
Wir wollten uns taufen lassen. Aber es war zu.
Offensichtlich waren wir auch bei Hönigs.
Der Tag neigte sich aber es blieben 4 Kilometer.
Also erst mal mit Unmengen an Käse stärken. Bernd war freilich happy, dass auch hier die Küche kalt war. Mike wars egal.
Ein echt toller Biergarten. Das und das Brauen könnse, die Franken.
Das könnte das letzte Bier gewesen sein.
Quatsch… Es gab ja noch ein Wegbier.
Das war schön! Glauben wir…
Heimwegs entdeckten wir noch unsere Liebe zur Fotografie.
Und zum Suff.
Dann war alles verschwommen und früh sind wir wieder aufgewacht.