02.-04.12.2019 Moremi Bootsfahrt

Nuja… Moremi soll so das beste sein, was uns die Natur zu bieten hat. Daher haben wir 3 Nächte in Xakanaxa gebucht. Halt jeden Tag die Tümpel abfahren und auf Dr. Leopold und Dr. Gebhard hoffen… Nischt dergleichen… Die anderen Tiere hauen uns nicht mehr vom Hocker einzig der Löwe kurz vor der Bootsfahrt begeisterte uns noch. Und natürlich die Hippobande, die jede Nacht durchs Lager rammelt und Gras rupft.

Die Bootsfahrt war toll aber auch echt teuer. Wir wollen uns nicht beschweren.

Sind aber gestern trotzdem gleich nach der Bootsfahrt unten rechts aus dem Southgate wieder rausgefahren… Es waren keine weiteren Überraschungen zu erwarten… 44 € Camp und 25 € Eintritt Nationalpark verschenkt aber einen Tag gewonnen.

Außerdem macht unser Getriebe etwas dumm… Mike wollte daher dringend Hauptstraße erreichen.

Kurz vor Hauptstraße hat Mike den Luftdruck von 1,5 auf 2,2 erhöht. Dabei hat Bernd am Zelt gewerkelt, abgerutscht, riesige Schürfwunde am linken Unterarm… Tür super weh und ist in Afrika immer so eine Sache… Zum Glück hat Bern Betaisodona eingepackt. Mike wusste, dass das desinfizierend und antiseptisch wirkt. Also großflächig eingeschmiert. Heute kaufen wir ein paar Binden, damit wir die Wunde gut pflegen können.

Sonne kommt hoch. Es ist 5:14:

Paradies Pools. Nett aber wenig Getier:

In der Tasse ist Wein:

Giraffe auf dem Weg:

Bootsfahrt. Hier ist irgendwo ein 🐦:

Das war mal ein Hippo. Heute wohnt eine Eidechse drin:

Die Kette hat ihr der Bootsführer gebaut:

Ohne Kette und ohne Wunde:

Das Auto zerfällt langsam… Unterwegs hatten wir mal kurz angehalten und merkten beide einen Gasgeruch. Ums Auto gerannt und ohne Streichholz in der Hand nachgeschaut. Das war gut, denn die Gasflasche zischte. Die Straße hat den Kofferraum mal wieder neu geordnet und dabei die Gasflasche geöffnet… Der Griff ist auch schon ab:

An der Kante blieb der schöne Arm hängen:

Lodge wurde von der Frau Mama empfohlen:

Fachgerecht versorgt. Glücklicherweise haben wir dem Arzt oft über die Schulter geschaut und wussten genau was zu tun ist:

Steak von Mama empfohlen und für gut befunden:

Erstes mal Zivilisation seit 3 Tagen. Das erste mal Bar mit Musik und lachenden Menschen seit vielen Wochen (vor Namibia). Es ist erstaunlich, wie man das vermissen und dann wieder genießen kann:

Bootsfahrt:

Der Führer ist ein Sorbe. Anders können wir seine Fertigkeit beim Staken nicht erklären:

T-Bone Steak für 9 € Rumpsteak für 7 €:

So tolle Sachen könnt ihr zuhause aus den unter Naturschutz stehenden Seerosen bauen:

Löwe bequemt sich, den Weg zu räumen:

Im Moremi gibt es 4 Brücken. 1st Bridge war kaputt. Man konnte aber gut ausweichen. 2nd bridge war kaputt und kein Schild dran. Ausweichen war umständlich und super sandig (im Sand fahren ist super speziell… Und ich habe keine Freude mehr dran.). 4th bridge war gesperrt. Großer Umweg durch die Wallachei. 3rd bridge war offen aber eigentlich NICHT befahrbar. Die Balken, die die Fahrbahn bilden rutschen langsam alle rechts runter in den Fluss. Es bemüht sich aber niemand, die mal einfach wieder zurück zu schieben. Es wäre keine große Aufgabe und selbst ein armanputierter, legastenischer Archivar würde das ohne Mühe in kurzer Zeit schaffen. Aber hier wird es einfach nicht gemacht. Standardausrede „This is Africa.“ in ein paar Wochen kracht dann ein Auto in den Fluss und die Brücke wird gesperrt. Den Zeltplatz erreicht dann keiner mehr:

Happy ob des Schmuckes:

Gut geführtes Büro der Bootsleute mitten im Busch. Sie schlafen in Hütten dahinter. Sie sind immer 3 Monate im Busch, dann haben sie einen Monat frei bei ihrer Familie:

In der Mitte ist die Löwenblockade:

Giraffenblockade:

Gelber Vogel:

Garstige Kante:

Die Schmuckfertigung:

Wir genießen menschliche Gesellschaft vieler Fremder… „Was ist mit mir los?“ fragt sich Mike:

2nd Bridge offensichtlich kaputt aber nicht gesperrt… Wenn der Regen einsetzt, kann hier niemand mehr drüber und der Zeltplatz (100€ pro Nacht) ist nicht mehr besuchbar….:

Sonne geht auf 5:20 Uhr:

Hier haben wir uns am teuren Zeltplatz als Nichtkunden Internet erkämpft. Niemand darf es wissen. Das haben wir ihr versprochen. Also sagt es nicht weiter. Das Nili war zu lange im Netz:

Sonnenuntergang. Feuer hilft gegen wilde Tiere:

Paradies Pools:

Getränke 140

Bier 40

600 Bootsfahrt

100 Trinkgeld

120 Schlüsselanhänger

220 Camp

40 Bier

20 Trinkgeld