03.07./04.07. Großvater und Familie Sachse

Morgen neigt sich der Urlaub seinem Ende 😃 super schlimm ist das nicht, denn daheim wartet der Dauerurlaub namens „Garten“ 😃Nach der Verabschiedung von Oma Christa, über die ihr ja in meinem Buch „Alaska mal anders“ gelesen habt, sind wir zum Opa Erhard gefahren, um ihm die Christel zu zeigen 😃Danach ab zurück nach Brannenburch auf den Campingplatz, Susi, Tommy, Lisa, Erwin und Marcel besuchen 😊Da isser, der alte Zausel 😍Opa wäre am liebsten gleich mitgefahren. Geht leider nicht… Christel hat ja nur zwei Sitze…Alleine würde es gehen 👌In dem Aufzug haben wir den Opa natürlich erst mal gar nicht erkannt…Nach Opa gab’s gutbürgerliche Küche in einem Restaurant des Ostens:Dann haben wir den Sachsens beim Bau des Zeltes geholfen:Danach wurde synchron geschmollt:Danach über Kreuz:Dann war alles wieder gut:Abends verschwand plötzlich die Sonne… 😐Alles war dann in Dunkelheit gehüllt…Geblitzt wurde auch nicht:Hinten aber Menschen:Hier haben wir den Tisch gebaut… Wir hatten 7 Berater:

Tommy ist dick geworden…:Alle freuen sich auf Mike’s Soße zu Tommy’s Nudeln:Die Kinder waschen sich die Hände:Die Erwachsenen trinken Wein:Am Ende gab es ein Geschenk… Mike’s Geschenk. Was übelst teures… Nun wünscht sich Mike eine Vitrine…:Die anderen trieben Schabernack:Lisa’s Schwester war auch mit:Schaut was der Fotograf kann. Das Modell wurde an den Sand geleimt mit Uhu:Hier hat Zweikomponentenkleber für die erforderliche Stabilität gesorgt:Tschüss 😘

02.07.2020 Saale-Tal mit der Christel 😃 Burgen satt

Wir haben Raik Moh versprochen, die Schwesterburg der Wartburg zu besuchen. Die ist größer und schöner. Hat uns sehr gut gefallen. Danach hat uns Christel ganz entspannt die Saale Richtung Jena geführt. Über Bürgel (Axls Eisstube!!!) gings zur Oma Christa. Hier gab’s endlich mal was zu essen 🧀 🙈

Da ist es, das Fräulein Burg 😊
Uns liegt Freyburg zu Füßen:Und der dicke Wilhelm. Leider ließ das Museum nicht durchblicken, was es mit ihm auf sich hat. Schön ist er allemal:Die wunderbare Neuenburg:In Dornburg trafen wir diesen sympathischen Herrn, der sich selbst ein Solarfahrrad gebaut hat. Mike war überwältigt und auch ein wenig neidisch (laut Sündenwage bedeutet das 3 mal pilgern, was ich gern in Kauf nehme). Bei Oma schmeckt es wie immer am besten 😊😊Dicker Wilhelm:Maskenmann in Ausstellung:Neuenburg in Freyburg:Hier sieht man den Bauch kaum. Ein schönes Bild. Es muss kurz vor dem Essen entstanden sein:Neuenburg:
Bild kurz nach dem Essen, Bauch ist extra rausgestreckt und Bernd hat einen fiesen Moment angepasst. Das gibt eine Revanche… Schöner Biergarten in der Rudelsburg (dort würde „an der Saale hellem Strande“ komponiert), essen aber sehr teuer. Aber genießbar:„ihre Dächer sind zerfallen und der Wind streift durch die Hallen… Wolken ziehen drüber hin.“:Dornburger Schlösser:Die Statue hat ihren verlorenen Bruder wiedergefunden:

01.07.2020 Memleben, Naumburger Dom

Unser guter Wirt Bobbe empfahl uns einen Ausflug ins klost Memleben. Nicht nur weil er dort Kassendient tat, sondern auch, weil es da sehr schön ist. Memleben war um 1000 super wichtig, weil da eine gigantische Kirche stand und Otto der Große verstorben ist und seine Eingeweide verbuddelt wurden. Tolles Kloster. Mega gut gemachte Besucherunterhaltungseinrichtungen. Würden wir jederzeit wieder angucken.Hiernach führte uns Christel nach Burgscheidungen. Auf der Burg sollen Scheidungen sehr günstig sein. Wir haben es aber nicht probiert. Von Burgscheidungen sind die Comanchen auf die Pferde umgestiegen und nach Naumburg geritten, um den Dom zu inspizieren. Fabelhafte Ding! Die haben in der Romanik angefangen zu bauen und in der Gotik sind die fertig geworden. Den Wandel der Stile kannst du am Gemäuer direkt ablesen.Weil so schön war, haben wir die Zeit vergessen. Wir waren nämlich für 20.00 Uhr auf dem Weingut Raik Moh angemeldet und vorher galt es, noch eine Besenwirtschaft zu besuchen. Die Uhr zeigte 17.45. Knappe Kiste. Also schnell den Hörführer an der Kasse abgeben und auf auf die Pferde. Bei Raik und Sohn sind wir natürlich Punkt 20.00 auf den Hof gefahren. Beim Timing macht uns niemand was vor. Wir erhielten eine sehr interessante und sympathische kleine Führung über den Hof. Raik betreibt die kleinste Winzerei im Saale-Unstrut-Weingebiet. Der Wein ist hochwertig, denn Raik ist Winzer und noch was anderes im Staatsweingut. Und das schmeckt man auch. Raiks Sohn ist examinierter Drohnenpilot. Seine Skills haben die Hühner und uns ordentlich aufgeschreckt. Fotos hat er von uns von oben auch noch gemacht 😃. Wunderbar!Gute Nacht. Der Drohnenpilot und Bernd:Frühstück auf dem Weingut Bobbe:Kloster Memleben. Fahrt da hin! Ich hab die Klötzer aufs Spielfeld gelegt und damit das ganze Video gesteuert. Wunderbar war das! Krypta:Die hatten eine Sündenwage. Fabelhaft. Für einen Mord muss man nur paar mal beten, singen und pilgern. Ehebruch ist nur geringfügig leichter. Radtour nach Naumburg:Freyburg. Dort kommt euer Sekt her:Halb Romanik. Halb Gotik. Das ist die Neuenburg. Hier kommer aber erst morgen (also grad eben gestern) hin. Kreuzgang des Domes:Heimwärts in der Besenwirtschaft:Danach gab es für die Pferde Futter aber auch die Peitsche. Denn die Zeit war knapp und Mohs warteten in ihrer Taverne. Schönes Unstruttal:Mike erhält eine Lektion vom Piloten:Arbeitsergebnisse des Piloten:

29./30.06. Im Wein vergessen

Gestern (30.) haben wir das erste Weingut erreicht. Herr Bobbe im Unstrut-Tal macht hervorragenden Wein. Weil wir danach nicht mehr laufen konnten (fahren wäre mir Abstrichen noch gegangen), haben wir auf seinem Hof geschlafen. Und dabei haben wir alles vergessen, was vorher geschah.

Ich versuch mal, mich anhand der Bilder zu erinnern…

29.06.:
Stimmt… Wir haben Wein getrunken… Dazu unten dann aber mehr. Hier schlufen wir auf einem Hof. Anke und ihr Mann züchten Galloway-Rinder. Der niedlich und auch sehr lecker. Und so sehen die aus. Lecker, was? Am Tagesanfang waren wir mit den Rädern in Lüneburg. Sehr hübsche alte Stadt. Kann man mal kreuz und quer fahren. Mike hat eine neue Batterie für Christels Fernbedienung bekommen. Er war allein deshalb schon glücklich 😃Den Rest hat die Stadt besorgt 👍Haus und Mike. Beide schwanger 🤰:Hübsche Gassen. Alles voller Stockrosen:Danach sind wir nach Lüchow gefahren. Das liegt im Wendland. Bernd wollte in den Bio-Supermarkt und einen Döner reißen. Zwei Wünsche, die man nicht abschlagen kann. Nach Lüchow haben wir noch eine kleine Runde mit den Pferden gedreht und ca 10 Rundlingdörfer abgeklappert. Das sind typische Dörfer bei denen die Häuser im Kreis stehen. Sollten wir mal richtig reich sein, kaufen wir uns auch so eins 👍
Unterwegs kamen wir an diesem hübschen Ort vorbei. Tine Wittler hat einen öffentlichen Tresen aufgestellt. Man kann sich selbst bedienen und steckt ne Mark in die Kasse. Genau unser Ding. War zwar noch keine Weinzeit. Aber so ein Projekt muss man unterstützen. Toll war das! So sieht ein Rundlingsdorf aus:Abends gab’s auf abkes Hof Gullasch von Galloway. Mit 25 € nicht ganz billig. Dafür aber ganz lecker und direkter kann man nicht essen. Abkes Mann schießt die Dinger direkt auf der Weide ab. Das darf der. Das sorgt für eine stressarme Schlachtung und für eine gedüngte Weide. Lecker:
30.06.:

Wir sind den ganzen Tag Auto gefahren. Es sollte thüringenwärts gehen.

Unterwegs trafen wir einen super netten Berufsachullehrer und haben uns mindestens 1 Stunde mit ihm über Gott und die Welt unterhalten. Super netter Typ und wir durften staunen, dass wir gleiche Ansichten von fast allem hatten. Frühstück gab’s auch gg 13.00 Uhr. Abends beim Bobbe mit seinem Wein. Lecker wars! Erste Station des Tages war das Ökodorf Sieben Linden. Erstaunlich war, dass da alles wundervoll war außer die Menschen. Die guckten alle sehr griesgrämig… Es muss schlimm sein, im Paradies zu wohnen… Wir fahren also lieber wieder weg. 

Häuser werden hier aus Stroh gebaut:Frühstück um 13.00:Wein um 19:00:Herr Bobbe machte uns jeden einen Flammkuchen (der war super lecker aber auch leider super winzig… Man siehts dem Mike an, dass er ahnte, dass es nicht reichen würde…). Der Wein war aber fabelhaft am Ende durften wir noch den unfertige Roten kosten. Super kräftig, super erdig… Der Grauburgunder hatte 14,5 Umdrehungen… Einen Schnaps gab es auch noch zum kosten. Besser hätte man uns nicht abfüllen können. Wobei… Wir schauen mal, was der heutige Winzer uns so auf den Tisch stellt 😃

27./28.06.2020 alles

Oh man… Wann soll ich die ganzen Erlebnisse nur in Worte kleiden… 😐

Vorgestern (27.) haben wir etwas Strecke gemacht, denn wir wollten gern ins Wendland. Unterwegs gab’s den Aussichtsturm, ein herrliches Barockschlösschen und die Gedenkstätte für die Verstorbenen auf einem der Todesmärsche.

Runter von der Aussicht mit dem Fahrstuhl:Rechts waren wir drauf. Links drin wohnen die Betreiber. Wunderbar! Hier haben ca 16.000 KZ-Häftlinge in den letzten Kriegstagen auf ihrem Todesmarsch mehrere Tage in einem Wald gelebt. Da es überhaupt nichts zum Essen gab, habe einige Rinde von den Bäumen geschält, über einer provisorischen Reibe zu einem Pulver gemahlen und dieses dann zu einem brei gekocht. Wunderschönes Barockschlösschen:Jetzt kommen Bernds Bilder… Der kann das alles bissl besser.. Achso. Wir waren auch noch auf der Liebesinsel. Irgendein Schloss unterwegs. Ich glaube in Mirow (?). Wir erleben hier so viel in diesem Land…. Ich habe den Überblick verloren… Gedenkstätte… Wir waren offensichtlich seit Tagen die einzigen Besucher… Das ist sehr traurig. Wir sollten nicht vergessen, wozu Menschen im Stande sind. Unrecht in großem Stil gab es zu allen Zeiten. Dass wir in einer langen Phase leben dürfen, in der wir kaum unter Unrecht litten, ist allein dem Glück zuzuschreiben. Wertschätzt das! Ganz normale Straße, von denen es hier viele gibt… Absolut unbefahrbares Kopfsteinpflaster. Am 27. Abends gab es dann die volle Dröhnung im Landrestaurant. Da wir so gut aufgegessen haben, durften wir auch bei denen auf dem Hof schlafen 😴 Danach sind wir auf Süßes umgestiegen und quasi dabei geblieben (wirklich… Seither gab es fast nur Torten…):Auf der Liebesinsel am Schloss Mirow. Bernd soll sich auf die Anfangstage seiner Beziehung zu Mike besinnen 😂Auf unserer gestrigen 60-km-Radtour kamen wir versehentlich an hundealten Hügelgräbern vorbei. Mike war be- Bernd entgeistert. Schöne Fahrt durch die Lüneburger Heide:Unterwegs waren wir im Zwergencafe. Der nette Herr, ein CNC-Fräser macht nur Samstag und Sonntag auf. Aber auch nur, wenn sich vorher ordnungsgemäß angemeldet wird. So standen wir Sonntags um 9.00 vor verschlossener Tür. Wir riefen ihn an. Er war saß mit seiner Frau am Frühstückstisch. Weil wir so lieb guckten, ließ er uns ein, machte uns Kaffee und servierte und tolle Torte (mit Pudding. Den isst Bernd nicht. Mike hat gesehen, dass Pudding drauf ist, hat aber nichts gesagt, damit er sich am Ende daran bereichern kann.). Kurzum tolles Café, toller Typ! Da er begeisterter Café-Kenner war beschränkten sich seine Ausflugstipps mit dem Rad auch auf andere tolle Cafés (vllt. Gibt’s hier auch nichts anderes mehr)… Hier sind wir im Wiesencafé:Und wenn wir mal nicht Torte gegessen haben, dann aßen wir die geschmierten Schnitten. Ein Wahnsinn:Nach knapp 60 km hat sich Bernd sein Bier verdient… Mike hätte eigentlich nich ein paar Runden drehen müssen. Dafür radelt er jetzt zum Bäcker 😎

26.06.2020 Schiffshebewerk und Kloster Chorin

Zum Glück wurde ich grad im Schlaf von einer Wespe gestochen. So kann ich schreiben, während Bernd weiter schlafen kann.

Urlaub macht Spaß! Probiert es selbst mal aus!

Abermals wurden wir von preußischen Bauern geweckt. Diesmal war es der Scheißelaster, der den Mais komplett verkackt hat. Super interessant, wie das läuft…

Man fühlt sich ja beim Schlafen in der Wildnis immer bissl so, als ob man was falsch machen würde. Als würden einen alle Menschen argwöhnisch angucken und sofort die Staatsmacht rufen. Das Gegenteil ist der Fall. Ständig stehen Menschen da. Meist ignorieren sie einen. Manchmal grüßen sie. Noch nicht ein Mal in unserer Camperkarriere wurden wir verscheucht oder ausgeschimpft. Gut… Christel fügt sich auch gut in die Landschaft ein und schreit auch nicht laut „Störung“ 😃 Obs mit einem großen weißen Schiff anders wäre? Wir denken schon…

Nach dem Kaffee im Café gings nach Niederfinow. Ihr kennt es alle… Dort werden aktuell Schiffe bis 84 m Länge um paarunddreißig oder 60 Meter angehoben, um dann oben im Kanal weiterzuschippern. Ihr glaubt es nicht… Wir ja auch nicht… Aber wir haben es gesehen. Der polnische Kahn fährt in eine 85 Meter lange Wanne, die wanne wird dann hochgezogen und oben fährt er wieder raus. Einfach unglaublich, was unsere Väter schon so tolles konnten. Ich habe noch 1000 Fakten im Kopf aber keine Lust, euch Wikipedia vorzulesen.

Kloster Chorin war nicht minder beeindruckend. 6 Euro pro Nase sind für preußische Verhältnisse viel aber auf jeden Fall angemessen. Gute Verarbeitung deutscher Klostergeschichte… Und das ganze auch noch im Kloster… Wunderbar 😀

Rechts fließt der Kanal in die Wanne. Links geht’s 60 Meter runter. In der Mitte steht der schöne Bernd:

Sehr ihr links das Wasser? Hier fährt gleich der Kahn rein:Hier ist er schon drinnen und wird angehoben:Gleich isser oben:Da isser ja schon (2 Minuten. Bernd hat die Zeit gestoppt):Hier fährt jetzt von oben kommend ein Segelboot ins Hebewerk. Es wird runtergehen:Hier schlufen wir die Nacht zu heute. Unser erster Landvergnügen-Bauernhof. Hofe stellen Stellflächen bereit die Gäste kaufen dafür was im Hofladen. Uns gefällts 😃:
Links das neue Hebewerk. Hier können dann Schiffe mit 110m Länge und Containeraufbau gehoben werden:Super. Hier ist ja schon die Geschichte:Vor dem Werk steht Mike:Und jetzt alle:Hier kommt der Kahn:Mitten in der größten Hitze kommt ein Gewitter. Mike liest aus dem Landvergnüden vor:Kloster Chorin:Leg doch mal das Handy weg… Die haben das aus Backsteinen gebaut:Heute geht’s weiter in Richtung Norden. Es gilt, morgen das Wendland zu erreichen.

25.06.2020 tour de mort

Nicht etwa, weil jemand gestorben ist (der kleine Igel am Straßenrand zählt nicht, weil er nicht zur Familie gehört), sondern vielmehr weil wir einen neuen Kilometerrekord aufgestellt haben. Mit den Rädern natürlich, wir sind ja Körnerfresser.Los gings in Dings. Dort erst mal Ökohof angesteuert. Die freundliche Verkäuferin begrüßte uns mit den herzlichen Worten „haben Sie Fleisch bestellt?“. Wegen des sonstigen reichen Angebots (Honig, Marmelade, Metwein, Getreide, Knacker, Salami, Joghurt etc.) hatten wir hierzu allerdings gar keinen Anlass gesehen. Dann erklärte sie uns, an welchen Tagen wir bestellen müssten, um es an welchen Tagen abholen zu können. Der nächste Termin ist wohl der 12.07. Dabei wollten wir doch nur mal in den Hofladen gucken und vllt ne Wurst kaufen. Warum sollen wir denn am 12.07. noch mal nach Brandenburg fahren. Im weiteren Verlauf sagte sie sowas wie „ich dachte, sie seien ganz normale Kunden“, was Mike mit „nene, wir sind paar ganz komische Kunden“ beerwiderte. Ein witziges Gespräch wars 😃 Wir kauften etwas harte Wurst, denn der Kühlschrank war ja kaputt.Danach krasse Kirche in Bums. Und schon waren wir am Start der Reise. Seit dem Aufstehen machte Mike Druck, denn den Endstand des Kilometerzählers auf dem Rad hatte er mit 60 berechnet. Bei unserer Kondition und Bernds Explorationswillen konnte das also gut und gerne 2 Tage dauern. Der nutzt wieder jede Blume für ein Foto, dabei geht es ihm einzig und allein darum, zu verschnaufen und neue Kräfte zu sammeln. Aber nicht mit mir! Wir haben die gesamte Etappe daher schon an einem Tag geschafft.Zur Belohnung hab ich Bernd zum Badeteich geführt.Die Preußen sind schon recht umgänglich, man grüßt sich aber nicht auf der Straße. Wir wollen mal schauen, ob wir in dem Punkt nicht neue Trends setzen können.Abends gab es Ravioli (wie damals aus der Dose, nur halt essbar). Die haben wir im freundlichen Hofladen gekauft. Kamen nur 11,20 €. Dazu gans Pesto für 4,90 €. Dafür hätten auch gut und gerne beim Italiener 🇮🇹 einkehren können… Aber was tut man nicht alles, um die lokale Biowirtschaft zu unterstützen… Hier schlufen wir. Mitten in Mückenland. Kennt ihr das? Wieder mal ein Grund für eine Berndpause… Tiere… Wir haben uns am Ende für alle Richtungen entschieden. Die Beine sind noch gut in Form, der Bauch wächst aber schneller als der Rest… Hier badeten wir uns 55km vom Leib:Mitten im Wald ein Angelteich :Dorfidylle:Mike erklärt wieder irgendwas… Krasse Dorfkirche. Der Korpus ist eine 1:1-Kopie des Pantheon in Rom Hier ist das blaue Blumenmeer. Phazelia half bei der nächsten Pause:Aller drei Wochen etwa ist jemand an diesem Ausguck hier. Die Sicht war phantastisch. In der Mitte das sind wirklich Nilpferde. Die setzen die hier gegen die Entengrütze ein:„Blaues Meer“, sagt Bernd. Da hat er wohl recht.Irre, oder?Normales Dorfidyll. Könnt ihr uns bitte monatlich etwas Geld schicken? Wir würden gern so ein Haus hier kaufen… Und so sah es aus:

Oh du schönes Brannenburch 23.-24.06.

Das waren zwei schöne Tage. Vom Rehfeld kommend besorgten wir Kuchen beim besten Bäcker von Brandenburg in Friedland. Für einen (ganzen) Kuchen, vier Kürbiskernbrötchen und ein Brot haben wir 6 Euro bezahlt (inkl. 30 Cent Trinkgeld). Kommt nach Friedland. Die Ernährungslage ist günstig!

Beeskow ist ein sehr hübsches Städtchen mit interessanter Wasserburg, netter Stadtmauer und toller Kirche. Hiernach rief Kloster Neuzelle nach uns. Wir fanden es nett. Zwei Kirchen und kostenlose Kirschen. Die Kirchen waren toll. Außerdem gab’s dort die Klosterbrauerei. Die brauereiladenverkäuferin ließ sich erst nicht aus der Reserve locken. Aber als sie vom großen Bierkrieg mit dem Land Brannenburch erzählte, kamen wir kaum aus dem Laden.

Eisenhuttenstadt haben wir kurz beabstechert. Das gibt’s wirklich. Aber es gibt wirklich nichts zu sehen. Geschlafen haben wir direkt am Elbe-Oder-Kanal.

Nachtens ging unser schöner Kühlschrank kaputt… Wärmer Käse, warmes Bier… 170 Euro verpufft…

So haben wir eben mehr Solarstrom für das Tablet und können mehr Filme schauen 😃

Gestern, 24 07. drehten wir eine nette Radrunde durch den Wald bei Frankfurt. Anschließend ging nach oben links Richtung Märkische Schweiz. Hier ists ja mal richtig schön. Nochmal ne kleine Runde um den Teich und anschließend an einen anderen Teich, um den heutigen Tag zu planen. Ihr kennt das Spiel. Bernd schläft, ich unterhalte euch und mich.

Auf die heutige Tour freue ich mich ganz besonders. Wir wollen ca 60 km abreißen. Da der Fahrradmann des Mike’s Hinterrad entwackelt hat, dürfte das sogar klappen.

Also ich schließe mal und kümmere mich um das Koffein. Noch so einen Morgen wie den gestrigen (als der Kaffee erst nach der Erkenntnis des kaputten Kühlschranks fertig war) will keiner und ich erst recht nicht.

Bern fotografiert eine Blume:Bernds Blumenfoto:Hier schliefen wir heute:
Bernd will heute morgen noch das Nachtschweiß wegbaden. Dabei müssen wir doch die Pferde satten… Wir führen durch das wirklich wiklich schöne Dorf „Regenmantel“. Schlechte Straßen kennen wir ja aus dem Kosovo. Aber die Straße nach Regenmantel setzt noch einen drauf. Tolles altes Gut in Falkenhagen. Mike erklärt wieder irgendwas. Wir haben die Anzahlung für das folgende Häuschen bereits geleistet. Wer uns unterstützen will fragt bitte nach unserer PayPal-Adresse. Zufrieden:Am Mühlensee:Hier mussten wir den Inhalt des Kühlschranks notschlachten. Das war ein feines Mahl 😃Der Pöbel hat Mike schon erwartet und seine Initialen an die Wand gesprüht:Kleine Klosterkirche:Klostergarten (ohne Gemüse):Klostergarten (ohne Gemüse):Grose Klosterkirche:Klosterteich:Ältestes Haus in Beeskow:Stadtmauer von Beeskow:Bereit für die Eroberung des Stadtmuseums:Frühstück nach der Kitzrettung. Auf der entlegendsten Wiese tauchen plötzlich Brannenburger auf, die an die vorbeischlawenzeln, um zu sehen was du machst aber nicht grüßen.
Die Birdapp zeigte uns dafür, dass der liebliche Klang aus der Eiche dem Schnabel eines Pirols entsprang 😃Beeskow Burg:Heutige Schlafi:Morgiges Ziel unserer Pferde… (also heutiges Ziel):Krieg fetzt nie…:Klosterkirche drinnen:

Corona-Freizeit 2020

Weil Deutschland einfach unbekannt ist. Dürfen wir vorstellen, das hier ist der Nordosten. Am 05.07.2020 sind wir schon wieder da.



Christel drückt von unten immer bissl Schweiß an die Matratze. Den Spaß hat ihr der Forstnerbohrer jetzt verdorben.

Wir schlufen grad am Kornfeld. In der Mitte, weit weg, saß Jäger Peng auf seinem Hochsitz. Wir beäugten uns gegenseitig kritisch. Da wir offensichtlich sehr sorgsam mit Planz und Tier umgehen, hat er uns in Ruhe gelassen. Da wir sehen konnten, dass er seine Flinte daheim im Schrank vergessen hat und wir im Faustkampf überlegen sind, haben wir uns für das Risiko des bleiben entschieden. Hat sich gelohnt! Der Kranich kranicht hier und der Zilp Zalp zilpzalpt.


Vorher Klassiker ostdeutscher Freizeitgestaltung:
Die Paddelei auf der waldigen Spree:Liebe Ellen:Während Mike gleich die ganze Schicht des Schleusers übernommen hat, schauten andere nur zu… Schlafi an der Sklavenburg in Raddusch. Sklaven waren keine da… 119 Löcher bohren sich wie von selbst. Danke an Eisen Feustel für die gute Beratung! Zur Belohnung für die Paddelei gab es Sülze mit Bratkartoffeln 😃Vortags gab es Salat aus dem Garten.