30.09.2018 noch mehr Bilder

Akropolis adieu!

Die Schale liegt hier schon paar tausend Jahre rum:

Der Professor sagt, dass ist schönste Sicht auf die Akropolis:

Theater an der Akropolis:

Das Wasser, unser treuer Begleiter:

Erster Tempel links auf der Akropolis. Eindeutig ionische Säulen:

Parthenon:

Die Kissen haben wir Germania für je zwei Euro abgekauft und für 15 Euro (sie wollte 10!!!) von der flinken Näherin in einer Sonderschicht in perfekte Hüllen nähen lassen:

30.09.2018 random Bilder

Der Professor erklärt, wie Demokratie vor 2.500 Jahren funktioniert hat:

Kein Selfie:

Die Sonne kommt gleich raus:

Da isse:

Oben war mal ein Dach drauf. Die Bilder ringsrum haben die Briten abgehackt und nach London geschleppt, wo sie heute noch besucht werden können. Welche gönneröse Geschichtsbewahrer:

Wind:

Die Schirmgröße korreliert nicht zum verfügbaren Platz:

Alte Ruinen:

Unesco Weltkulturerbe: Alte Straße von Athen zum Meer:

Kirche aus dem 8. Jahrhundert. Verbaut sind Fundstücke von der Straße aus 5 Jahrtausenden:

30.09.2018 Das Ende 🔚

Heute soll unser letzter Tag in dieser geschichtsträchtigen Stadt sein. Auf der todo Liste standen:
-Essen
-Markt
-Akropolis
-Walking Tour mit dem Geschichtsptofessor (im hop on hop off Bus enthalten und uns mehrfach und superwarm empfohlen)
-Essen
-Wein oder Bier

Aber erst mal haben wir ausgeschlafen. Zumindest der Comanchenbernd. Es gibt Leser unter uns, die nicht wissen, wer Bernd ist. Allen neuen Lesern im großen Schiff unserer Follower daher eine kleine Vorstellung. Von links nach rechts: Dangermike, Comanchenbernd:

Nach dem morgendlichen Labsal am Instantkaffe liefen die beiden Schnurstracks zu den oft angepriesen Märkten. Da diese Montag bis Samstag geöffnet haben, merkten sie, dass ihr Kalender den denkbar ungünstigsten Tag anzeigte. Also beschlossen sie, die geschlossenen Türen links und rechts liegen zu lassen, einen langen Flunsch zu ziehen und gemeinsam mit ihren Schirmen weiter durch den Regen zu stapfen. Der Regen begann mit unserer Ankunft und endet morgen mit unserem Abflug. Tja, Pech muss man haben 😁.

So konnte der Mike dem Bernd aber etwas mehr Geschichte zeigen, was zumindest seinen Schmerz vollständig auszugleichen vermochte. Wir sind also außen drumrum um die Akropolis gelaufen und zwar durch die römische Agora und die antike Agora. Beides alte Plätze und historisches Zentrum des öffentlichen Lebens ab ca. 700 vor Christus (vor 2.700 Jahren halt).

13.00 Uhr hatten wir uns als wichtigen Termin in unseren Kalender eingetragen. Hier wollte ein Geschichtsprofessor der Uni einen dreistündigen Geschichtsmonolog für uns zwei und noch fünf andere halten. Da der Regen ☔ immer schwerer wurde, fürchteten wir, dass der feine Herr kneifen könnte. Tat er aber nicht. Dieser Mann hat uns absolut beeindruckt, gefesselt und auf eine unglaublich intensive Reise in die spannende Geschichte des antiken Athens mitgenommen. Es war Wahnsinn!!! Jeder Punkt, den ich hier heraussuchen würde, würde einen anderen in den Schatten stellen, was absolut ungerechtfertigt wäre. Kommt also drauf klar, dass ich es dabei belasse 😎 Nur für uns selbst ein paar Erinnerungsstützen:
-Gefängnis des Sokrates
-Straße nach Piräus
-Kirche an der Straße
-Sonne
-Scherben
-Parlament
-Sonnenuhr
-Akropolis

Nach der Runde sind wir in die Tourifalle getappt, vor der uns der Professor gewarnt hat… Naja, wenn man schon mal da ist, muss man auch mal hoch… Es war echt nett aber unglaublich nervig wegen der Heerscharen an Touristen… Wie schon erwähnt waren ALLE Museen KOSTENLOS also auch die Akropolis. Die Ersparnis von 20,00€ ist freilich den anderen auch nicht verwahrt geblieben, weshalb selbst der Wettergott nichts gegen die Invasion ausrichten konnte. War trotzdem gut, weil halt Wiege unserer Zeit.

Danach simmer noch essen gegangen. Da alle empfohlenen Kneipen am Sonntag wie auch der Markt geschlossen hatten, haben wir uns auf die Googlebewertung verlassen und eine Topkneipe besucht. Es war kein Reinfall aber nicht besser als jeder deutsche Durschnittsgrieche… KEIN Vergleich zu den kulinarischen Offenbarungen der Vortage. Das hinterließ beim Dangermike zwei kleine Mundwinkelchen mit Erdanziehungskraft…

Da wir noch genug billigen Wein im Appartement hatten, konnten wir die Traurigkeit wenigstens mit schwerem Merlot wegtrinken. Der Comanche hat aber nur gekostet.

Jetzt kommen die Bilder.

Achtung, geht los!

Also gleich! Erst kommt noch die Werbung für die Fortsetzung unserer Tour. Ab Mittwoch sind wir mit den Appachen Susi und Tomi im riesigen Riesengebirge unterwegs. Gleiche Stelle, gleiche Welle. Bitte bestellt auch was in unserem Merchandising-Shop, damit wir weiterreisen können.

Ein Meter reicht für Fußgänger:

Vom Winde verweht:

Zwei wunderbare neue Schirme, Repliken findet ihr im Merchandising-Bereich:

DER PROFESSOR!!! (AUF DIE KNIE, PÖBEL!!!):

Hier war Sokrates (doch nicht) eingesperrt (dachten wir aber 100 Jahre lang):

Kirche mit Straßenzeug:

Eine Handvoll 5000-jähriger Geschichte. Nicht „eine“ Hand! DIE Hand des PROFESSORS!!!

Das aufmerksame Auditorium:

Uns hat der PROFESSOR glücklich gemacht 😊😊😊:

29.09.2018 weitere Bilder

 

Rebell!!!

Gewusel im Akropolismuseum:

Flanierung:

Überall wahllose tiefe Buddeleien ohne Schild dran:

Flanierung:


Hinter der Akropolis:


Ich habe nicht angefangen…

Nachts im Museum:

Das war toll!! Und KOSTENLOS 😁😁😁

Das können sie, die Griechen:

29.09.2018 Museen sind kostenlos!!! 😁😁😁

Wie lieb von unserer Ticketverkäuferin, dass sie uns den Hinweis gegeben hat. An diesem Wochenende sind alle Museen und Tempel und Ausstellungen und Kirchen und was weiß ich nicht alles… KOSTENLOS😁😁😁!!! Es galt daher erneut, den Comanchen zeitig aus dem Bett zu Pelze, der Weg um die unzähligen Regentropfen herum, würde nämlich ein weiter werden.

Erst mal zum Zuckerbäcker. Die griechische Backkunst ist von der türkischen beeinflusst, schließlich sind es Nachbarn und Griechenland war mal 400Jahre türkisches „Protektorat“ 😏… Das Naschwerk ist unglaublich süß und wie alles andere hier auch mega heftig mit Energie geladen.

Danach sind flux in den Bus gesprungen, weil Regen. Die Tante im Ohr hat uns alles erzählt, was man so über Athen wissen muss. Sie war sehr freundlich, hat aber keine Fragen beantwortet. Alle anderen Griechen machen das immer. Wann immer man einen Kontakt aufbaut, erkennt man, dass sie Menschen unglaublich kommunikativ und interessiert sind. Sie wollen einen unbedingt wichtige Tips geben und den eigenen Aufenthalt so schön wie möglich machen. Das beeindruckt uns.

Wer mit mir schon essen war, weiß, dass ich den Kellnern immer auf die Nerven gehe, weil ich immer frage, was sie mir empfehlen würden. Ist sie erste (schlechte!) Antwort „es schmeckt alles gut“, stelle ich immer die Folgefrage „was schmeckt Ihnen am besten?“ Spätestens hier kann sich das Restaurant zur nächsten Frage hindisqualifizieren, indem geantwortet wird „mir schmeckt alles gut“. Dann wähle ich die letzte Frage, um zu verhindern, dass ich was schlechtes geliefert bekomme. Die Frage muss jeder Kellner beantworten können, denn es ist objektiv ermittelbar. „Was wird denn am meisten bestellt?“ Das wird dann schon nicht eklig sein, wenn schon der Kellner selbst nichts in seinem Laden lecker findet.
Hier bei den Griechen haben wir bislang immer eine klare und direkte Empfehlung des Kellners erhalten. Er kennt seine Karte, er liebt sein Essen und will, dass der Gast das beste bekommt, was da ist. Und genau das passierte bisher stets. Wir sind sehr beeindruckt von so viel Identifikation mit dem eigenen Tun.

Also nuff off den Bus und am Zeustempel ausgestiegen. Das war mal der größte. Kein Wunder, schließlich haben sie 700Jahre dran gebaut. Und zwar so lange, dass der Römer Hadrian in fertigbauen musste. Eintritt kostenlos, weil MUSEUMSTAG 😁😁😁 Von dort sind wir zum Akropolis Museum gelaufen. Hübsch neu gebaut, drinne viel los, weil EINTRITT KOSTENLOS 😁😁😁. Dort drinne findet man alles, was auf der Akropolis so rungelegen hat und die Briten nicht mit nach Haus genommen haben. Mega interessant für uns war, dass der Tempel nicht nur Tempel war, sondern etwa 400nc zur Kirche und noch mal später zur Moschee umgebaut wurde. Die Christen waren mal wieder nicht zimperlich, sondern haben gern mal Fenster in Friese geschlagen, wo welche rein gehörten. Auch die 13 m hohe Goldstatue der Göttin Athene haben sie viel lieber in christlichen Schmuck sehen wollen als hier in Athen in einer Kirche…
Hiernach sind wir durch die Flaniermeile flaniert. Der Regen hat zum Glück einige Kontrahenten um den knappen Platz auf der Straße in die Läden, Restaurants und Cafés getrieben, sodass wir fast frei laufen konnten. Überall ist mal die Erde bissl aufgebrochen und es gucken einen dicke Steine aus von vor tausenden von Jahren an. Die Tafeln sind aber dürftig und die gesamte Gestaltung eher unscheinbar. Hier braucht die Altertumsbehörde auf jeden Fall einen neuen Chef… Nicht auszuhalten… Wir schlugen uns zu unserem nächsten roten Bus durch, um zum Nationalhistorischen Museum zu fahren. Hier habe ich mir einen Spaß mit dem Comanchenbernd erlaubt und habe eine Station zu zeitig das beliebte „raus raus raus raus raus!“ gerufen. Da war aber nur die unscheinbare Uni und Sturm 🌪 von hinten. Mit viel Regen. Egal was wir taten, wir konnten eine Wässerung nicht vermeiden. Das Geschimpfe war intensiv und wurde damit begründet, dass ich immer nur am Handy spiele… Das ist natürlich Quatsch und jeder weiß das… Etwa jetzt… Es ist 8.32. Bernd schläft und ich… Bei der Arbeit… Die Leser fordern input… Das Handy ist dabei natürlich nur Mittel zum Zweck. Das kannst du ruhig lesen, Bernd!

Das Museum (KEIN EINTRITT,😁😁😁). War wirklich fabelhaft und sehr beeindruckend!! Man hat den Eindruck, dass diw Griechen die vielen tausend Jahre nur auf Steinen rumgeklopft haben. Hier sind zehntausende davon. Mit am beeindruckendsten ist, was Schliemann gg. 1820+/- 20 hier ausgebudelt hat. Die Sachen sind 3.500Jahre alt und könnten heute nicht besser gebastelt werden. Sehr beeindruckend!! Noch besser ist, dass hier der Antikythera-Mechanismus liegt!! Wer den nicht kennt, nachlesen! Unbedingt!
Hiernach sind wir ins beste Restaurant Athens gegangen. Fabelhaft war das!! Einen Wein daheim haben wir nicht mehr reinbekommen und sind gleich in die Falle 😎

Der Commanche vor Zeusen sein Tempel:

Beide Reisenden vor dem Zeustempel:

Zu groß!!! Den Peniskult haben wir noch nicht verstanden:

Da isse, die Schöne:

Witzig war es auch noch…

Das beeindruckendste Stück Kunst, was ich je gesehen habe…und dann auch noch tausende Jahre alt…

Die Schnupps in da house (kostenlos):

Das kannse…

Das TeilCHEN hätte eine ganze Hellenische Kompanie satt bekommen:

Kurz vorm Ver(p/l)assen der Haltestelle

28.09.2018 Flug nach Athen

Da der frühe Vogel 🐦 schon um 7.00 Uhr das Rollfeld verlassen wollte, sind wir wirklich schon 4.00 Uhr schlaftrunken aus dem Bette gefallen. Der Flug war gut, denn Germania schmiert einen noch Baguettes. Wasser gab es auch. Die 🛬 war ein wenig holprig, da die ersten Ausläufer des Sturmes des Jahres schon da waren.

Der Flughafen liegt etwa 30 Metrominuten außerhalb. Das ist gut zu wissen, wenn man den Rückflug auch nicht verpassen möchte.

Athen ist eine ganz schön zusammengewürfelte Stadt. Offensichtlich sind hier ziemlich oft fremde Heere durchgerungen, denn einen einheitlichen Baustil gibt es nicht. Markant ist, dass die Stadt nicht für Fußgänger und Radfahrer gebaut ist, die schmalen Wege sind meist durch Bäume, Mopeds, Katzen, Dreck und allem anderen verstellt, was der Schwerkraft unterliegt. Bei fast allem, was man sieht, hat man das Gefühl, dass die Griechen Jahrzehnte hinter Europa hinterherhängen. Die Autowerkstätten hätte man ob ihrer Improvisationen eher in Cuba vermutet. Die meisten Autos werden hier wahrscheinlich noch Jahrzehnte rumrasen. Ja, sie Rasen wirklich. Kein Verkehrsschild kann sie stoppen. Auch kein Fußgänger. Wir haben schon das ein oder andere Mal den Verlust unserer körperlichen Integrität befürchtet. Fast jedes Verhalten würde man bei uns als grob verkehrswidrig bezeichnen. Es ist der Wahnsinn!! Wirklich! Und wir fragen uns, warum alle Auto fahren und keiner läuft oder das Fahrrad nimmt. Wir wissen, dass die wirtschaftliche Lage mehr als schlimm ist. Noch dazu ist.das Benzin unglaublich teuer (bis 1,89€/l). Wir verstehen es nicht…

Da wir zeitig da waren, haben wir die Zeit genutzt, um noch einen Mittagsschlaf zu halten.

Es gibt keine schlechte Kleidung, es gibt nur schlechtes Wetter:

Das Licht der Ampel sieht man nicht, denn es ist direkt hinter der Laterne:

Grüne Kullern für den Cocktail wachsen direkt an der Straße:

Das beste Essen, was ich je in meinem Leben gegessen habe…sorry Oma Christa…:

Blick von unserer riesigen Terrasse auf die Akropolis:

Geschichtenschreiber:

Unglaublich lecker! Wir sagen aber nicht, wo es das gibt:

Nach dem Urlaub geht es auf die Waage und dann gleich in den Rohkostladen… Das Essen ist super lecker, dafür aber auch sehr effizient. Man muss nur wenig essen und wird trotzdem dick… und wenig essen, kommt für uns ja überhaupt nicht in Frage 😎

Na gut, so heißt der Imbiss… Der allein rechtfertigt den Flug:

Hier war der Bürgersteig sogar mal frei. Allerdings nur einspurig:

27.09.2018 Die Schnupps sind mal wieder auf Tour

Der Grund ist ja ganz einfach….Auswärts schmeckts einfach am besten! Wer isst nicht lieber bei der Schwiegermutter als daheim aus dem drögen Kühlschrank? Daher wollten wir beim aktuellen Ausflug gern Bayerisches Bier und Griechischen Sirtaki probieren.

An fing es mit Bayerischen Bier. Germania – die neue Fluglinie unseres Vertrauens – hat uns dankenswerter Weise den Flug so ungünstig umgebucht, dass sie sich nun uns die Bahnfahrt nach Nürnberg und einen Urlaubstag in selbiger Bastion zu schenken verpflichtet fühlen mussten.

Das nahmen wir an.

Handwerkermarkt (ohne viel Essen):

Superschöner Fluss (hier leben die Menschen AUF den Brücken):

Schöne Burg in Nürnberg:

Manchmal weiß ich nicht, was ich zuerst machen soll… der Comanchenbernd ordnet dann meist die Anweisungen nach Priorität:

Druff wohnen Menschen, davor ne alte Hängebrücke (sehr berühmt):

Die wohl schönsten Menschen, die uns dieses Jahr begleiten (abgesehen von Susi und Tomi, die uns anschließend ins Riesengebirge führen):

Alle Stadtführungen, die wir machen wollten, haben wir knapp verpasst… also mussten wir uns mit Futter trösten (meins sieht nur aus wie Salat):

Die schönste Aussicht auf die Altstadt Nürnbergs; hier auf das Dürer-Haus:

Der Comanchenbernd hat die tiefstehende Sonne genutzt, um den lange gejagten Schatten endlich (fotografisch) einzufangen:

Freud und Leid sind manchmal so nah beisammen. Das ist natürlich Quark, denn es war wundervoll:

Ab geht’s nach Athen (um 4.00 klingelt der Wecker)!

14.05.2018 Plitvice – Slunj – Zagreb

Am letzten Tag unserer Reise konnten wir auch endlich den Reisezweck erreichen. Wir haben unseren großen Bruder gefunden. Daher konnten wir jetzt auch das ganze abbrechen und die planmäßige Heimfahrt antreten. Noch mal das phantastische Bussystem der einheimischen Schunkalunken getestet und für ausgezeichnet befunden. Frühs hat uns Nachbars Lumpi wieder zur Hauptstraße begleitet. Mittlerweile beherrscht er immer mehr Kommandos und hat auf Anhieb verstanden, dass an gleicher Stelle wie gestern auch heute seine Flucht ein Ende finden muss. Süßer Putzling!

Zwischenstop machten wir in Slunj. Dort wurden weitere Szenen von Winnetou gedreht. Ein neckisches Dorf in der Mitte von Wasserfällen. Überall plätschert ein kleiner Strom durch den Garten und treibt eine kleine Mühle oder ähnliches an.

Eine hervorragende Location und definitiv die 4€ Eintritt wert!

Anschlagen und zurück:

Dorf Slunj:

Auf der Suche nach neuen Schmetterlingen:

Auch hier gab es nur unsere kleine Gruppe:

Faunas schönste Seite:

Die Forelle haben wir 30 Minuten vorher noch im Bach gefüttert. Die leckerste Forelle auf Schnuppsens Reisen bisher:

Ca 400 Jahre alte Kalkablagerungen, die am Ende dem Felsen für den Wasserfall geformt haben. Hier sieht man noch fein die Mooshärrchen, auf denen sich der Kalk abgesetzt hat:

Rückblick zum Forellenteich:

Der Zwergenzug (hinten sitzt wirklich eine ganze Zwergenbande drinn) ist bereit für die Heimfahrt:

Morgen gehts über Zagreb zurück nach hause.

Kuss! Schluss!

Na gut… na gut… eine Zugabe gibt es noch… Die Plitwicer Seen sind eine von Kroatiens meistbesuchten Touristenattraktionen. Es kommen pro Jahr ca. 1.000.000 Besucher. Davon einige mit dem ÖPNV. Genau das ist der Grund, weshalb die Ferienaushilfe die Fahrpläne auch handschriftlich auf Notizzettel geschrieben hat. Hätte sie das nicht gemacht, wüsste in ihrer Abwesenheit NIEMAND, wann wohin und in welche Richtung welcher Bus fährt. Es gibt halt keine Fahrpläne… Aus diesem Grund hat sie auch jedem fragenden Gast einen eigenen (!) Zettel geschrieben mit allen Zeiten drauf. Wir waren begeistert von so wenig Service im großen Bild und von der Initiative der Schülerin im kleinen:

 

13.05.2018 Plitvicer Seen III

Weil es unserer Reisegruppe so wunderbar an den Plitvicer Seen gefallen hat, haben wir uns für den zweiten Tag für die große Wanderrunde entschieden (insgesamt 26 km und damit kurz vor dem neuen Rekord). Der Commanche war begeistert… Danger hat ja auch den Rucksack getragen. So waren wir ziemlich effektiv unterwegs.

Offensichtlich sind wir wie Magneten für die heimische Fauna. Viele begleiten uns für ein paar Kilometer. Etwa Nachbars Hund, der sich erst nach 2 km an der Hauptstraße mit den schnellen Autos von meinem feinsten Zagreb-Kroatisch überreden ließ, seine Familie doch nicht für uns oder einen Bus oder einen LKW zu verlassen. Super süß! Super anhänglich. Aber super unverantwortlich und wir halt super in Sorge…

Die Wanderung führte uns abseits der Koreanerströme einmal außen um alle Seen drumrum. Aber seht selbst:

Die schönste Aussicht haben nur wir gesehen:

Die Wasserfälle sind erst ca. 10.000 Jahre alt. Damit sie entstehen können, braucht es eines Zusammenspiels vieler seltener Umstände. Vereinfacht gesagt gibt das kohlensäurehaltige, kalkhaltige Karstwasser bei hoher Temperatur Kohlensäure und Kalk wieder frei. Kalk setzt sich dort ab, wo er am meisten freigegeben wird (an der Abbruchkante des Wasserfalls) und zack fertig: Wasserfall…

I’m a lonesome cowboy far away from home… Naja, nicht soo lonesome… es ist ja der Bernd mit <3

Mitnahmeprojekt 2, Flügelflatterter (4km):

Die Pflanzen entziehen dem Wasser zusätzlich Kohlenstoff und beschleunigen so den Prozess:

Frau Schnupp an der schönsten Aussicht:

Wasserfall:

Wasserfall:

Die Achse des Guten (im ganzen Park gab es nur drei Cowboys und hier auf der Hühnerstange auf dem Boot sitzen sie in Reihe):

Wasseranalyse: